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Datum: 25.11.2017

Die österreichische Diabetes-Strategie - Gemeinsam Diabetes begegnen

Die österreichische Diabetes-Strategie als strategisches Expertenpapier beinhaltet die wichtigsten Wirkungsziele und Handlungsempfehlungen für die nächsten Jahre rund um das Thema Diabetes. Die Inhalte wurden mit verschiedenen Expertinnen und Experten in einem breit angelegten partizipativen Entwicklungsprozess erarbeitet und umspannen Themen wie Prävention, Diagnose, Therapie und Forschung.

Die Strategie verfolgt zwei übergeordnete Ziele: Zum einen sollen bereits an Diabetes erkrankte Menschen besser versorgt werden und mit hoher Lebensqualität möglichst lange leben. Zum anderen sollen präventive Maßnahmen Neuerkrankungen verhindern. 

Download: Österreichische Diabetes-Strategie

Wirkungsziele

Um der Herausforderung Diabetes zu begegnen, wurden Wirkungsziele und Handlungsempfehlungen entwickelt, die den prioritären Handlungsbedarf abbilden.

>> zu den Wirkungszielen

Umsetzung

Hier sind Maßnahmen gelistet, die seit März 2017 gesetzt werden, um die in der österreichischen Diabetes-Strategie festgelegten Wirkungsziele zu erreichen.

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Dr. Pamela Rendi-Wagner
Bundesministerin für Gesundheit und Frauen

Diabetes mellitus zählt zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten in unserer Gesellschaft. Die Risikofaktoren für Diabetes Typ 2, aber auch die Folge- und Begleiterkrankungen aller Diabetes-Typen hängen häufig mit sozioökonomischen Faktoren zusammen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen aller Politikfelder können gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Der Health-in-all-Policies-Ansatz verfolgt genau diesen Grundgedanken, indem das Thema Gesundheit verstärkt in alle politischen Sektoren eingebracht wird. Dieser Ansatz steht ebenso wie gesundheitliche Chancengerechtigkeit im Fokus der österreichischen Diabetes-Strategie – und zwar bei Prävention und Versorgung. Die Strategie orientiert sich an den Menschen, betont die Verantwortung der Gesellschaft und jedes Einzelnen, steht für Chancengerechtigkeit und verhindert Diskriminierung und Schuldzuweisung.

Nach der erfolgreichen Entwicklung der österreichischen Diabetes-Strategie, die das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen in Auftrag gegeben hat, wird sie nun schrittweise in Kooperation mit allen relevanten Stakeholdern umgesetzt. Die Webseite dient dazu, alle Aktivitäten transparent zu machen und den Fortschritt der Umsetzung zu dokumentieren.

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Dr. Harald Mahrer
Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Die Bekämpfung der Zivilisationskrankheiten zählt zu einer der wichtigsten Herausforderungen im Bereich Public Health und erfordert daher enge Kooperation aller relevanten Akteure. Unsere Medizinischen Universitäten sind dabei die Speerspitze der medizinischen Forschung in Österreich und wesentliche Partner in der Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig sind sie aber auch Wegbereiter der patientenorientierten Anwendung. Betroffene können daher sehr rasch von den Ergebnissen aus der Grundlagenforschung profitieren. Ziel ist, eine deutliche Steigerung der Lebensqualität von Diabetikerinnen und Diabetikern sicherzustellen. Die österreichische Diabetes-Strategie möchte deshalb Erkrankte verstärkt zum eigenständigen und kompetenten Umgang mit Diabetes befähigen.

Ich bin überzeugt, dass uns mit gemeinsamen und konsequenten Anstrengungen aller Disziplinen ein rascher Fortschritt in diesem Bereich gelingen wird.

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Dr. Sonja Hammerschmid
Bundesministerin für Bildung

Bildung ist die grundlegende Basis für Gesundheitskompetenz. In diesem Sinne leistet das Bildungsressort sowohl direkt als auch indirekt einen wesentlichen Beitrag zur Volksgesundheit. Die Österreichische Diabetesstrategie, an deren Erarbeitung das Bildungsressort durch den schulärztlichen Dienst vertreten war, betont die große Bedeutung von Ernährung und Bewegung in der Prävention von Diabetes im Kindes- und Jugendalter im Setting Schule.

Das Bildungsressort ist seit Jahrzehnten in Kooperation mit dem Gesundheitsministerium um schulische Gesundheitsförderung bemüht. Durch die gemeinsame Initiative der GIVE-Servicestelle für Gesundheitsförderung an Österreichs Schulen im Österreichischen Jugendrotkreuz stehen allen Schulen umfangreiche Materialien zum Ernährungswissen zur Verfügung. Darüber hinaus ist das Bundesministerium für Bildung überaus engagiert, gesundheitswirksame Bewegung in den Schulen auszubauen. Dafür wurden gesetzliche Rahmenbedingungen verändert und die Lehrplanentwicklung an aktuelle Konzepte der Bewegungsförderung angelehnt. Letztlich wurde in ganztägigen Schulformen die Möglichkeit geschaffen, die „tägliche Bewegungseinheit“ umsetzen zu können.

Fotocredit: BKA/Wenzel

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Mag. Hans Peter Doskozil
Bundesminister für Landesverteidigung und Sport

Der Nationale Aktionsplan Bewegung (NAP.b), der gemeinsam von Gesundheitsministerium und Sportministerium unter breiter gesellschaftlicher Einbeziehung erarbeitet wurde, beinhaltet Vorschläge für mehr Bewegung in allen Bereichen. Unter anderem ist darin als Ziel formuliert, eine bewegungsorientierte Gesundheitsförderung und Prävention an gesundheitspolitisch relevanten Krankheitsbildern und Zielgruppen zu orientieren. Es war daher naheliegend, dass das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport an der Erstellung der österreichischen Diabetes-Strategie aktiv mitgewirkt hat.

Dies ist ein weiterer Beitrag, um „Bewegung in all Policies“ zu bringen, sodass mehr Menschen der österreichischen Empfehlungen von 150 Minuten Bewegung mittlerer Intensität pro Woche nachkommen. Eine Umsetzung wäre eine schrittweise Annäherung an das übergeordnete Ziel der Diabetes-Strategie: Verringerung der Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken.

Foto: Bundesheer/Ricardo Herrgott

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